LINIE G

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Nach der Übernahme der Betriebsführung der Kommunalen Straßenbahn durch die Westfälische Straßenbahn erhielt die Linie Herne-Höntrop den Buchstaben „G“ als Liniensignal.

In Herne löste die Westfälische Straßenbahn die Verpflichtung ein, die Endstelle an der Einmündung der Bismarckstraße in die Strünkeder Straße mit dem Bahnhof zu verbinden. Am 5. Oktober 1913 begannen die Bauarbeiten für die 550 Meter lange Verbindung.

Da die Straßenbahn Herne – Baukau -Recklinghausen zwar die Kreuzung ihres auf der Strünkeder Straße liegenden Gleises gestattet hatte, eine Mitbenutzung aber weiterhin verweigerte, führte die Westfälische Straßenbahn ihr Gleis zunächst einige Meter parallel zu den Gleisen der Straßenbahn Herne – Baukau – Recklinghausen über die Strünkeder Straße, dann aber über die Friedrich- und Baumstraße zur Vinckestraße.

Diese Streckenführung hatte den Vorteil, dass die stark frequentierte Bahnstrecke von Herne nach Castrop und Dortmund im Verlauf der Baumstraße mit einer Straßenunterführung gekreuzt werden konnte.Dadurch wurde zugleich eine Anbindung an das übrige Streckennetz der Westfälischen Straßenbahn GmbH sowie mit den Strecken nach Gerthe (ehemalige Straßenbahn der Stadt Herne) und Horsthausen möglich.

Am 8. Juli 1914 wurde die Strecke landespolizeilich abgenommen und noch am selben Tag auch für den Straßenbahnverkehr genutzt.

Die Werkstatteinrichtungen des Betriebshofes Eickel wurden in den folgenden Wochen zum Betriebshof Gerthe verlegt. Dort wurden nun sämtliche Fahrzeuge der Westfälischen Straßenbahn zentral gewartet.

Wirtschaftlich erfolgreich war die Linie von Herne nach Höntrop auch weiterhin nicht.

Einen spürbaren Rationalisierungseffekt versprach sich die Westfälische Straßenbahn durch die Verbindung der Strecke mit der ebenfalls von ihr betriebenen Verbindung Herne – Gerthe. Diese Verbindung wurde am 20. Dezember 1921 durch die Inbetriebnahme der Gleisanlagen des Gemeinschaftsverkehrs in Herne möglich.

Als Linie C verkehrte die Bahn nunmehr von Gerthe über Herne nach Höntrop.

1922 musste der Verkehr zwischen Herne und Höntrop dennoch eingestellt werden. Zu groß waren die wirtschaftlichen Schwierigkeiten.